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Neue Wohnart - Immobilienlexikon


Erfahren Sie mehr über Immobilienfachwörter von A bis Z.
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zu gelangen und vertiefen Sie Ihr Wissen.


A

Abgeschlossenheits - Bescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird durch die Baubehörde auf Antrag des 
Immobilieneigentümers ausgestellt. Sie bescheinigt, dass alle mit Nummern zu 
bezeichnenden Wohnungen baulich so getrennt worden sind, dass sie als eigen-
ständige und in sich abgeschlossene Einheiten funktionieren. Eigentümer von 
Immobilien benötigen die Abgeschlossenheitsbescheinigung für den Verkauf Ihrer 
Immobilie.


Abschreibung - degressive 

Unter einer degressiven Abschreibung versteht man eine Abschreibungsform bei
der die Beträge der Absetzung für Abnutzung (AfA) sich aus einem Absetzungssatz,
also prozentual, berechnen. Dies hat zur Folge, dass die AfA nicht linear in gleich-
bleibenden Abschreibungsbeträgen erfolgt, sondern ein Gebäude in langsam kleiner
werdenden Abschreibungsbeträgen von der Steuer abgesetzt werden kann.


Annuitätendarlehen  

Annuitätendarlehen zeichnen sich durch gleichbleibende Rückzahlungsbeträge aus.
Die Annuität (Rate) setzt sich aus den Zinsen und der vereinbarten Tilgung zusammen.
Der zu zahlende Zinsanteil wird durch die schwindende Restschuld immer kleiner und
der Tilgungsanteil im gleichen Verhältnis immer größer (Annuitäten-Effekt).


Auflassung

Die Auflassung ist die Einigung zwischen Käufer und Verkäufer. Sie hält fest, dass
das Eigentum an einer Immobilie auf den Käufer übergehen soll. Endgültig wirksam
wird die Auflassung durch die Eintragung des Käufers als neuen Eigentümer ins
Grundbuch.


Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung sichert nach § 883 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) den
schuldrechtlichen Anspruch auf die Übertragung des Eigentums an einer Immobilie.
Das bedeutet, dass die Auflassungsvormerkung die Eigentumsansprüche des Immo-
bilienkäufers schützt, bis dieser als Eigentümer in das Grundbuch des Grundstückes
eingetragen ist.

 


B

Bauzins  

Bauzinsen sind Zinsen, die in Verbindung mit einer Immobilienfinanzierung anfallen.
Dabei handelt es sich um Zinsen plus die Bearbeitungsgebühren des Kreditinstituts,
das das Darlehen vergibt. Die Bauzinsen werden in Prozent angegeben und beziehen
sich auf ein Jahr.


Beleihungswert 
 
Der Beleihungswert ist nach §12 des Hypothekenbankgesetzes ein Wert, der den
Verkaufswert nicht übersteigen darf und bei dem nur die dauernden Eigenschaften
des Grundstücks und der Ertrag berücksichtigt werden dürfen, welches das Grund-
stück bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung nachhaltig gewähren.


Bereitstellungszinsen  

Bereitstellungszinsen sind Zinsen, die eine Bank oder ein Kreditinstitut in Rechnung
stellt, wenn für einen Kunden größere Geldsummen bereitgehalten werden. Die
Zinsen werden erhoben, weil der Kreditgeber in dieser Zeit keine Gewinne mit dem
bereitgestellten Geld erwirtschaften kann.


Besichtigungstermin
  

Es gibt zwei Arten von Besichtigungsterminen: den Einzelbesichtigungstermin und
den sogenannten „Massenbesichtigungstermin“. Bei Einzelterminen besichtigt immer
nur ein Interessent die Wohnung. Massenbesichtigungstermine sind meist öffentliche
Besichtigungstermine, an denen jeder Interessent ohne vorherige Terminvereinbarung
teilnehmen kann.


Beurkundung, notarielle  

Im Rahmen einer notariellen Beurkundung wird von einem Notar eine Urkunde erstellt,
welche die Rechtmäßigkeit der Vereinbarungen, Handlungen oder Aussagen der betei-
ligten Personen nachweist. Die notarielle Beurkundung von Grundstückskaufverträgen
ist gesetzlich vorgeschrieben.

 


D

Darlehen, variable  

Variable Darlehen sind flexibel gestaltete Darlehensgeschäfte. Die Darlehenssumme bleibt
konstant. Anstelle eines gebundenen Sollzinssatzes tritt ein variabler Zinssatz, der jeweils
regelmäßig an die aktuellen Zinsentwicklungen angepasst wird.


Darlehensnehmer  

Ein Darlehensnehmer ist derjenige, der sich von einer Bank oder einer anderer Person
einen vertraglich vereinbarten Geldbetrag leiht. Die Grundlage dieser Geldleihe ist ein
Darlehensvertrag, der zwischen beiden Parteien – Darlehensgeber und Darlehensnehmer
geschlossen wird.


Darlehensvertrag 

Ein Darlehensvertrag ist ein Vertrag, auf dessen Grundlage sich der Darlehensgeber ver-
pflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag für einen vereinbarten Zeitraum zur
Verfügung zu stellen. Im Gegenzug erklärt sich der Darlehensnehmer bereit, Zinsen für
die Bereitstellung des Darlehens zu zahlen und den Geldbetrag am Ende der Laufzeit
vollständig zu tilgen.


Disagio  

Das Disagio wird häufig auch Damnum oder Abgeld genannt. Bei langfristigen Krediten
stellt es den prozentualen Abzug von der vereinbarten Darlehenssumme dar. Dieser ist
der Differenzbetrag zwischen dem Rückzahlungsbetrag eines Kredites und dem tatsäch-
lich an den Darlehensnehmer ausgezahlten Betrag.

 

E

EURIBOR

Der Begriff EURIBOR ist die Abkürzung für Euro Interbank Offered Rate. Der Euribor
beziffert die durchschnittlichen Zinssätze, zu denen derzeit 44 Banken in Europa einander
Anleihen in Euro gewähren. Einfacher erklärt ist der Euribor der Interbanken-Referenzzins-
satz, also der Zins, zu dem sich Banken untereinander Geld verleihen.


Effektivzins

Der Effektivzins wird häufig auch effektiver Jahreszins oder effektiver Jahreszinssatz ge-
nannt. Er stellt die Bezifferung der jährlichen und auf die Kredithöhe bezogenen Kosten
dar. Der Effektivzins enthält die jährlichen Gesamtkosten des Darlehens und wird als Pro-
zentsatz vom tatsächlichen Auszahlungsbetrag ausgewiesen.


Eigenkapital

Eigenkapital ist der wichtigste Bestandteil für Ihr Bauvorhaben. Zu Ihrem Eigenkapital
gehören in erster Linie Guthaben oder Barvermögen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Eigenkapital ist ein wichtiger Bestandteil von Baufinanzierungen.

 

Eigenkapitalanteil

Als Eigenkapitalanteil wird in der Baufinanzierung der Anteil des Kaufpreises einer Immo-
bilie bezeichnet, der vom Kreditnehmer selbst finanziert wird. Banken verlangen in der 
Regel von ihren Kunden einen Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 Prozent.


Eigentumswohnung

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern haben nach den Vorschriften des Wohnungseigen-
tumsgesetz (WEG) die Möglichkeit, an einer innerhalb eines Gebäudes befindlichen Woh-
nung zugunsten Dritter Wohnungseigentum einzuräumen. Auf diese Weise entstehen
Eigentumswohnungen.


Erbbauberechtigter

Ein Erbbauberechtigter hat das zeitlich befristete Recht, auf einem fremden Grundstück
gegen Zahlung eines Erbbauzinses ein Gebäude zu errichten und dieses für eigene
Zwecke zu nutzen. Dieses Recht wird in der Regel für 75 bis 99 Jahre gewährt.


Ertragswert

Der Ertragswert ist eine Bemessungsgrundlage für Finanzämter, Behörden und Finanzier-
ungsinstitute. Er wird zum Beispiel für die Berechnung der Schenkungs- und Erbschafts-
steuer oder als Grundlage für den Beleihungswert als Kreditsicherheit verwendet.

 

G

Gerichtskosten

Die Gerichtskosten sind Nebenkosten der Baufinanzierung. Sie fallen beim Immobilienkauf
für die Tätigkeiten des Grundbuchamtes an. Sie betragen normalerweise etwa 0,5% des
Grundstückspreises bzw. des Kaufpreises der Immobilie.


Grundbuch

Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das beim zuständigen Grundbuchamt und für
jedes Grundstück mittels „Grundbuchblatt“ geführt wird. Es ist in mehrere Abteilungen
untergliedert. Aus dem Grundbuch lassen sich alle Rechte an einem Grundstück entnehmen.


Grundbuchamt

Das Grundbuchamt ist eine vom zuständigen Amtsgericht des Kreises oder Bezirks ge-
führte Abteilung, welche direkt im Amtsgerichtsgebäude oder in einem eigenen Amtsge-
bäude zu finden ist. Es führt die Grundbücher und -akten für alle im Amtsgerichtsbezirk
liegenden Grundstücke.


Grundsteuer

Die, von Städten und Gemeinden erhobene, Grundsteuer betrifft alle Arten von Grund-
und Immobilienbesitz. Das Grundsteuergesetz (GrStG) bildet für die Erhebung der Grund-
steuer die gesetzliche Grundlage. Sie fließt den Kommunen zu, wobei diese ihre unter-
schiedlichen Hebesätze zur Anwendung bringen.


H

Hauskredit

Als Hauskredit kommen vor allem Hypothekendarlehen von Banken in Frage. Die Wahl
der Zinsfestschreibungsfrist, der Sondertilgungsmöglichkeiten und der Einbezug von
staatlichen Förderungsprogrammen ist wichtig für diese langfristige Entscheidung eines
Hauskredits.

Hypothekendarlehen

Als Hypothekendarlehen werden langfristige Darlehen bezeichnet, die durch Grundpfand-
rechte gesichert sind. Das Grundpfandrecht ist eine Grundschuld, die ins Grundbuch
eingetragen wird. Durch die Verpfändung der Immobilie gelten Hypothekendarlehen als
sehr sichere Finanzierungsform.



K

KfW-Darlehen

Über die Förderbank der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden mittels
unterschiedlicher Programme Zuschüsse und zinsvergünstigte Kredite zur Förderung des
Wohneigentums gewährt. Jede Privatperson sowie Existenzgründer und mittelständische
Bertriebe können unter bestimmten Vorraussetzungen die Förderprogramme in Anspruch
nehmen.


Kreditzinsen

Kreditzinsen stellen eine Art von Gegenleistung dar, die der Geldgeber für das Verleihen
bzw. die Bereitstellung eines bestimmten Geldbetrages erwartet. Die Zinsen für den Kredit
müssen zusätzlich zu der geliehenen Geldsumme an den Geldgeber zurückbezahlt werden.

 

M

Mietkauf

Der Mietkauf wird zwischen zwei unterschiedlichen Modellen unterschieden. Den
klassischen Mietkauf bei dem feststeht, dass der Mieter die Immobilie nach einem festge-
legten Zeitraum kaufen wird und den Optionskauf, bei dem der Mieter nach einer bestim-
mten Mietdauer die Möglichkeit hat die Immobilie zu kaufen.


Miteigentumsanteil

Der Miteigentumsanteil ist das Teilstück des gemeinschaftlichen Eigentums einer Wohn-
ungseigentümergemeinschaft, das auf einen Eigentümer entfällt. Zum Gemeinschaft-
eigentum zählen alle Bestandteile des Gebäudes und die Außenanlagen, die nicht zum
Sondereigentum eines einzelnen Eigentümers gehören.

 

N

Notargebühren

Grundstückskaufverträge erfordern eine notarielle Begleitung, da ausschließlich notariell
beurkundete Kaufverträge rechtskräftig sind. Hierbei fallen Kosten nach der Gebührenord-
nung der Notare an. Bei besonderen Anforderungen oder Beratungen können zusätzliche
Gebühren anfallen.

 

S

Sondereigentumsanteil

Innerhalb einer gemeinschaftlichen Anlage mit Eigentumswohnungen erwirbt ein Käufer
Sondereigentum für seine Wohnräume. Er erwirbt alleiniges Eigentum daran. Zu seinen
Wohnräumen (Wohnungseigentum) gehören Einzelteile oder weitere Teile der Wohnan-
lage, die nicht zu Wohnzwecken dienen (Teileigentum).


Sondernutzungsrecht

Innerhalb einer Anlage mit Eigentumswohnungen gibt es Gemeinschaftsanlagen mit
bestimmten Sondernutzungsrechte an Bereichen. Teile der Wohnanlage, die mit einem
Sondernutzungsrecht belegt sind, stehen für ihre Benutzung exklusiv dem Eigentümer
dieses besonderen Nutzungsrechtes zu. In erster Linie sind dies Nebengelasse seiner
Wohnräume.


Sondertilgungen 

Sondertilgungen dienen der außerplanmäßigen und schnelleren Entschuldung eines
Darlehens. Das Recht auf Sondertilgung muss im Darlehensvertrag verankert sein. Eine
Sondertilgung, die in der Regel einmal jährlich vorgenommen werden kann, übersteigt
die vertraglich festgelegte Tilgungshöhe von etwa 1 – 3 Prozent pro Jahr.

 

T

Tilgung

Die Tilgung bezeichnet die regelmäßige Rückzahlung einer Schuldenlast. Die zu
leistenden Teilbeträge werden individuell vertraglich festgelegt. Die Aufstellung des so
genannten Tilgungsplanes wird bei Vertragsabschluss einvernehmlich geregelt und ist
bindend.

 

U

Umbauter Raum

Umbauter Raum (UR) ist ein veraltetes Maß für den heute geltenden Brutto-Rauminhalt
(BRI). Umbauter Raum und Brutto-Rauminhalt unterscheiden sich durch die jeweilige
Berechnungsgrundlage, die in der DIN 277 festgelegt ist.

 

V

Vollfinanzierung

Die Vollfinanzierung ist eine Form von Immobilienfinanzierung, bei der kein Eigenkapital
mit in das Finanzierungskonzept eingebracht werden muss. Oft bieten Banken bei dieser
Art der Finanzierung an, den Kaufpreis und die Nebenkosten zu finanzieren.


Vorfälligkeitsentschädigung

Die Vorfälligkeitsentschädigung oder auch Vorfälligkeitsentgelt genannt ist eine Art finan-
zielle Entschädigung für die kreditgebende Bank. Die Kreditinstitute verlangen diese Ent-
schädigung, wenn ein Kredit mit fester Zinsvereinbarung vorzeitig abgelöst werden soll,
da der Bank dann Zinseinnahmen verloren gehen.

 

W 

Wertermittlung

Bei der Wertermittlung werden Verkehrswert und Beleihungswert festgesetzt. Der Ver-
kehrswert dient der Überprüfung der Angemessenheit des Kaufpreises, während der
Beleihungswert als Basis für die Höhe der Kreditgewährung zu sehen ist.


Wertermittlungsgebühren

Wertermittlungsgebühren stellen die Kosten da, die ein Gutachter für die Ermittlung
des Wertes einer Immobilie verlangt. Bis 2007 war die Erstellung eines Wertermittlungs-
gutachtens obligatorisch, um eine Immobilie über eine Bank zu finanzieren.

 

Z

Zinsbindungsfrist

ie Zinsbindungsfrist, auch als Zinsfestschreibung bezeichnet, definiert den Zeitraum
einer Zinsgarantie zwischen der Bank und Darlehensnehmer. In der angegebenen
Zeitspanne kann durch keine der Vertragsparteien der Sollzins geändert werden, das
heißt die Zinsbewegungen des Finanzmarktes haben während der Zinsbindungsfrist
keinen Einfluss auf den Darlehensvertrag.


Zinsen

Bei Zinsen handelt es sich um das Entgelt für eine zeitweilige Überlassung eines
Gegenstandes oder einer Kreditsumme. Leiht eine Bank einem Bauherrn eine größere
Geldsumme für die Finanzierung seines Traumhauses, dann fallen auf diesen Betrag
Zinsen an. Sie sind die Gebühr, die jede Bank als Gegenleistung für die Vergabe
eines Kredites verlangt.

 

 

 

 

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